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Der Säuren-Basen-Haushalt Müdigkeit, depressive Verstimmung, Hautirritationen, Blähungen, Gelenkschmerzen und Allergien sind die häufigsten Signale, die auf eine Übersäuerung des Köpers hinweisen. Dies bedeutet, dass der Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht gekommen ist, was sich durch einen zu niedrigen pH-Wert im Körper messen lässt. Der pH-Wert ist das Mass für die Konzentration von Wasserstoffionen in einer Substanz. Die Mess-Skala reicht von 1-14. Dabei steht 1 für den stärksten Säuregrad, 14 ist der höchstmögliche basische Wert. Bei einem pH-Wert von 7 ist die Flüssigkeit neutral. Bei einer Übersäuerung versucht ein Puffersystem im Blut, mit Hilfe der Lunge, der Leber und den Nieren, den pH-Wert wieder zu neutralisieren. Sind die Abweichungen jedoch zu groß, ist der Körper mit dieser Aufgabe überfordert. Die Ursachen für eine Übersäuerung (Acidose) sind: - Stress - Bewegungsmangel - psychische Probleme (Ängste, Sorgen, Anspannung) - Ernährung - Diabetes mellitus - Niereninsuffizienz Süssigkeiten, Fleisch, Wurst, Fisch, Käse, Weißmehlprodukte, Alkohol, Süssgetränke und Kaffee, sowie Konservierungs- und Zusatzstoffe sind Säurebildner und sollten nur in Maßen genossen werden. Bei einer ausgewogenen Säure-Basen-Ernährung sollten Sie vorwiegend Basenlieferanten und neutrale Nahrungsmittel zu sich nehmen. Ideal wäre ein Verhältnis aus 70 - 80 % basischen und 20 - 30 % sauren Lebensmitteln. Gerne beraten wir sie in unserer Ernährungspraxis und stellen Ihnen, ein auf Sie abgestimmtes Ernährungsprogramm zusammen. |