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Kapillarverengung und ihre Folgen
 
Kapillaren sind die dünnsten Blutgefäße. Sie sind so dünn, dass die roten Blutkörperchen nur noch einzeln hintereinander durchpassen. Im Bereich der Kapillaren, und nur dort, werden Sauerstoff und Nährstoffe aus dem Blut ins Gewebe und an die Zellen abgegeben.
Wenn sich die Kapillaren verengen, werden Gewebe und Zellen nicht mehr richtig mit Blut versorgt. Das hat für die Nährstoffversorgung zunächst keine Auswirkungen, denn Nahrung brauchen wir nur alle paar Stunden. Ohne Sauerstoff jedoch können wir nur wenige Minuten überleben. Und hier liegt das Problem, denn:
 
EINE VERENGUNG DER KAPILLAREN FÜHRT
 
RASCH ZU SAUERSTOFFMANGEL
 
Damit die Zellen trotzdem überleben, schalten sie in diesem Gebiet auf andere Mechanismen der Energiegewinnung um und zwar ohne Sauerstoff. Für kurze Zeit funktioniert das. Es entstehen dabei jedoch deutlich mehr Säuren, mit der Folge:
 
SAUERSTOFFMANGEL FÜHRT ZU ÜBERSÄUERUNG
 
Sauerstoffmangel und Übersäuerung stellen eine enorme Belastung für den Organismus dar. Denn damit tritt der Körper in einen Teufelskreis ein, der wesentlich über Krankheit und Gesundheit entscheidet:

 
BELASTUNGSSTRESS  -> ÜBERSÄUERUNG  -> KAPILLARENVERENGUNG -> SAUERSTOFFMANGEL